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Liebe Visionäre...
Manchmal ist es sehr schwierig, Gesehenes ohne unterbewusste Eigeninterpretierung für sich selbst wiederzugeben.
Ich habe für mich ganz persönlich eigene Wege dazu ausfindig gemacht.
Ich widme mich erst mal meinem eigenen Unterbewusstsein. Für mich besteht es unter anderem aus Botschaftswegen und Grundeinstellungen. Da für mich im Wort Emotion eine Bewegung verborgen ist, nehme ich Emotionen als Botschaften meines Inneren. Mein Kleinhirn versucht mir mit Reizen mitzuteilen, was es wahrnimmt. Das kann ein Erschrecken, ein Hinziehen zu etwas oder jemanden, ein Unwohlsein und vieles mehr sein. Im Prinzip alles, was "schnell" geht. Diese Emotionen bezeichne ich als Nachricht von mir selbst, die aufgrund von Gefühlen geformt wird. Eigene Gefühle sind für mich ein Resultat verschiedener aufgetretener Emotionen, die vielleicht bis ins Bewusstsein gedrungen sind und so am Ende eine Grundintention ergeben. Somit weiss ich das nächste Mal dann, wenn ich einer Situation ausgesetzt bin, mit welchem Grundgefühl mein Kleinhirn die Situation interpretieren soll.
Das Ganze ist somit eine Art Kommunikation vom Unterbewusstsein mit meinem Bewusstsein und/oder meinen Reaktionen.
Wenn ich nun Bilder in Visionen sehe, so versuche ich die aufsteigenenden Emotionen dazu erst einmal zu analysieren und sie mit Grundgefühlen, die mir eigen sind, zu vergleichen. Das ermöglicht mir zuweilen, meine eigene Austricksung zu erkennen und in einem ehrlichen Umgang mit mir selbst am Ende etwas in seiner Vorinterpretierung zu differenzieren.
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