08.02.2007 Druiden und das Lied des Hirschen

Es waren aufregende Tage, vom 2. Februar bis zum 5. Februar 2007.
Eli, Iffi und Gwynh kamen auf Besuch.
Es wurde viel gelacht, viel gearbeitet und viel gesehen. Schwer ist es
nun, das alles in Worte zu fassen. Vieles gehört nicht in die
Öffentlichkeit, sondern wird im Schuschu Ausdruck finden.
Ich denke, ich kann mit der Donnertrommel anfangen, die Eli zweimal
in einen Hirschen verwandelte. Wir trommelten zu fünft auf ihr und von
einigen wurde ein Lied gehört dabei. Es war das Lied des Hirsches, das
Lied der Trommel. Eli sang es mit und wir liessen uns mit dem Hirschen
treiben.
Beim zweiten Spiel des Liedes nahm ich es mit dem MP3 Player auf. Es
war ein gewaltiges Stück. Der Hirsch erhob sich aus der Trommel und wir
trommelten auf seinen Rücken. Ich spürte seine innere Kraft, die mit
jedem Schlag wuchs und archaischer wurde. Er stand in ganzer Grösse in
unserer Trommelstube, schnaubte, scharrte mit den Hufen und röhrte in
voller Lautstärke.
Ich selbst durfte mich in ihn verwandeln und durfte so sein
aufwallendes Blut in mir pochen spüren. Es war nicht mal die Grösse des
gespürten Leibes, es war die geballte Kraft des Tieres, jeden einzelnen
Muskelstranges, welche mich völlig erfüllte. Ich wurde mitgerissen in
die Wandlung zum Tier, ich war mit dem Boden verbunden und rannte in
schwindelerregenden Tempo über weite Felder. Was für eine Kraft und die
Quelle dieser Kraft war so gewaltig gross, dass ich mich nur noch in
ihre Richtung reissen liess.
Soundimpression des Lied des Hirschens.