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Bauanleitung einer Schamanenrassel aus Horn


So ein Horn hat entscheidende Vorteile: sie kosten nicht viel, sie sind für kräftiges Rasseln äusserst geeignet und sie sind super in der Hand zu halten.



Die Utensilen für eine Hornrassel


Man nehme: ein Horn, einen feinen Bohrer, etwas hartes Leder und entweder Bergkristalle oder Hämatiten. Hämatiten sind etwas schwerer und grössere Hörner dünnwandig. So eignen sich für ein grosses Horn eher die Bergkristalle.


Bohren der Löcher für eine Hornrassel


Als erstes muss gebohrt werden. Das sieht schlimmer aus, als es ist. Horn lässt sich sehr gut bohren. Wichtig ist, dass der Bohrer nicht schon sehr angestumpft ist, sondern wirklich ein scharfes Teil ist. *smile*


Einpassen des Deckels für die Hornrassel

Das Zuschneiden des Leders, das genau in die Hornöffnung passt, erfordert einiges an Feingefühl. Wenn man sich Zeit lässt, klappts!


Stanzen der Befestigung


Ich gebs zu, wir haben eine Lochmaschine. Die Positionen der Löcher hab ich vorher mit dem Kugelschreiber angezeichnet, als das Leder noch im Horn war.


Befüllen der Hornrassel mit Bergkristallen

Soweit so gut. Wir haben: ein gelochtes Horn, ein gelochtes Lederstück, die Bergkristalle (schön auf dem Grün, nicht?) und Lederbändel.



Die Geburt der Hornrassel

Die Bergkristalle hab ich rein getan. Es lohnt sich, die Menge genau zu testen. Immer wieder rasseln und oben zuhalten. Das Fädeln wirkt hier so einfach, es ist aber eine ziemliche Werkelei. Mit Liebe und Geduld klappt aber auch dieser Teil.



Schamanische Hornrassel

Und fertig ist der Rohbau! Ist sie nicht jetzt schon schön? - Wie man sie nun verziehrt, ist natürlich Geschmackssache. Für diesen Bericht belasse ich sie in dieser Grundform.

Wie sie tönt? - Gewaltig! Erschreckt nicht: Soundbeispiel


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