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Die kleine Schwarze


Mai 2007

Die Bespannung der kleinen Schwarzen
Erinnert Ihr Euch daran, wie ich im Herbst letzten Jahres das Holzbiegen versuchte? Zur Erinnerung:


Holzbiegen für eine Schamanentrommel


Damals ist gebrochen, was brechen konnte. Dennoch hab ich es geschafft, aus all den Teilen einige auszuschneiden und zusammenzubasteln. Damits zusammenhält, hab ich so ein Metallbad aussen rum angeschraubt. Nicht schön, aber es wird ja durch das Leder überdeckt.

Die Idee zur Bespannung begann folgendermassen:


Schnürung für eine Schamanentrommel


Das Leder hab ich über den Rahmen gelegt, pflotschnass natürlich und hab die Seilkordel rundherum festgezurrt. Möglichst weit oben, so dass sich die Wulst weiter runter ziehen lässt.
Das Leder hab ich danach über die Kordel geklappt und in mühsamster, wirklich mühsamster Sonntagsarbeit, inklusive Sonnenbrandeinfangen, fein säuberlich eingenäht.
Damit war die Wulst komplett und hielt.

Eine zweite Kordel hab ich dann auf die erste rumgelegt und diese mit einer weissen, nicht besonders dehnbarer (3 %) Schnur umwickelt. Immer 3 Umdrehungen, dann ein Loch durchs Leder, einmal um alles und wieder 3 Mal rum. Besser zeigt das wohl ein Bild:


Spannseile

(Die Metallösen sind Relikte vorheriger Versuche... *g*)
Nun gab es an der weissen Schnur, die ja durch die Löcher immer wieder mal raus aus dem Leder kam, so quasi Ösen, in welche ich nun die Seile für die Innenbespannung einfädeln konnte. Das Leder hab ich vor dem Spannen und währenddessen natürlich immer nass gehalten:



Rückansicht einer Schamanentrommel Schamanentrommel in der Sonne am Trocknen
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