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Schamanische Extraktion



Schamanische Extraktionen


Es kann vorkommen, dass sich Parasiten einnisten in unserem Seelenteilkörper. Diese wirken auf uns in der Alltagswelt. Krankheiten sind gerne eine Folge davon. In den Anderswelten sind diese Parasiten zu erkennen und können mit dem Vorgang der "Extraktion" aus dem Körper genommen werden. Sie werden durch die Spirits fachgerecht entsorgt. Der Vorgang der schamanischen Extraktion ist nicht einfach und birgt zuweilen die Gefahr, dass etwas abhaut oder sich gar bei einem selbst einnistet.


Allgemeines zur Extraktion


Schamanische Extraktionen sind eher selten und das letzte Mittel bei der Schamanismus Therapie. Es wird oft gelehrt, dass vermeindlich fremde Wesen weg müssen. Die Schamanenstube vertritt diese Meinung nicht, da in unserer Arbeit es sich oft zeigt, dass solche Wesen gerne auch eigen produziert sind. Selbst wenn es ein völlig fremdes Wesen ist, so bietet man ihm aus irgendwelchen Gründen einen Platz, an dem es verweilen kann. Man hat also eine Resonanz zu diesem Wesen, etwas, das ähnlich ist und das dem Wesen den Platz warm hält.
So gehen wir eher den eigenen Teil an, der da resoniert und bringen den in Ordnung, was meistens zu einem Auszug des fremden Wesens führt.
Wesen, die eigenproduziert sind (manchmal Krebsgebilde), extrahieren wir nur, wenn sie lebensbedrohlich sind. Den Grund für das Wachsen anzugehen, halten wir aber für wichtiger.
Extraktionen benötigen ein intensives Verhältnis zu seinen Geistern. Nur weil hier steht, wie man das machen kann, ist das keine Aufforderung, das einfach auszuprobieren.



Extraktionsmethoden


Nie machen wir diese selbst, sondern lassen unsere Geister wirken oder agieren im Verbund mit einem Geistwesen, durch einen Krafttiertanz z.B.
Wir lockeren meist den umliegenden Bereich mit einer Rasselarbeit auf, womit wir dem Wesen den Halt im Körper erschweren. Man kann selbst mit der Rassel allein ein Wesen auch umschwingen (wandeln) und es rein durch das Rasseln rausholen.
Es gibt auch Methoden, ein Wesen herauszulocken. Durch Gesang, durch wohlriechende Düfte, denen es nicht widerstehen kann, durch Wein oder auch Tabak. Oder durch das Aussaugen, was eine der schwierigeren Methoden darstellt, da man das Wesen in sich selbst hineinlässt. Die Bereitschaft für den anderen zu sterben, wird hier besonders deutlich.

Das führt zu den Fallen. Hat man an Wesen draussen, gibt es verschiedene Hilfsmethoden, es in eine Falle zu locken. Meist zieht man es direkt in Fallen. Die Schamanenstube arbeitet oft mit Bergkristallen, die rund um den Ritualplatz liegen, falls uns ein Wesen abhaut oder sich ein zweites, vorher unentdecktes Wesen zeigt und sich ausserhalb der gewohnten Umgebung den nächst schwächeren Körper sucht (Hunde und Tiere sollte nie dabei sein bei einer Extraktion).


Schamanische Extraktion mit Tabakfallen


Eine weitere Möglichkeit sind Tabakfallen, v.a. wenn man die Extraktion für einen Raucher macht. Man nimmt je eine oder zwei Zigaretten vom anderen für eine Falle. Den Tabak wickelt man wie abgebildet in ein Papiertaschentuch und nimmt (anders als im Bild) roten Faden, um das Säcklein zu verschliessen. Wie jedes Werkzeug sind auch Tabakfallen vorher reinigend zu räuchern.
Tabak ist für die meisten Wesen unwiderstehlich und sie huschen in die Fallen hinein. Ein zusätzliches Beträufeln der Fallen mit Wein kann auch hilfreich sein. Die Fallen sofort verbrennen, am besten in einem Ofen oder einem anderen bereits entzündeten Feuer. Das Feuer lässt die Wesen für eine kurze Zeit in unsere Welt transportieren und werden direkt zerstört. Das Feuer dazu entzünden wir im Totenreich. Dabei achten wir darauf, dass der restliche Rauch von den Geistern begleitet wird, dahin, wo er niemandem schaden kann.


Man kann aber auch seine Schamanentrommel als Auffänger verwenden. Bei der Extraktion (= lat. Herausziehen) zieht man den Eindringling direkt in seine Trommel. Die meisten Schamanentrommeln sind einseitig bespannt und können durch die Öffnung an der Rückseite als Cacher, als Fänger dienen. Der Geist der Trommel hält das Wesen. Mit der Trommel geht man dann gleich raus und nimmt ein Krafttier mit, das das Wesen dann in Empfang nehmen kann. Jenes stellt sich vor einen und man kratzt mit den Fingernägeln auf der Trommel das eingefangene Wesen wieder heraus, direkt in die Fänge des Krafttieres, das danach das Wesen richtig im Totenreich entsorgt.

Steine / Bergkristalle: Beim Kauf von Bergkristallen achtet die Schamanenstube darauf, dass der Stein mit einem solche Arbeiten überhaupt machen möchte und dass er Brüche in seinem Inneren hat, die wie eine Reuse geformt sind. Rein, aber nicht mehr raus. Die Steine legen wir rund um den Ritualplatz als Fallen und auf den Körper, der vor einem liegt, dort, wo man die Wesen wahrnimmt. Die Steine werden meist glühend heiss, wenn sie etwas eingefangen haben. Man löscht und versiegelt sie in einem Salzwasser-Becken, das während der Extraktion bereit liegt.
Nach dem Ritual selbst vergräbt man die Steine etwa 30 cm unter die Erde. In einer Folgereise bittet man seine Geister, sich der Wesen in den Steinen anzunehmen und sie abzutransportieren. Ist das erledigt, buddelt man die Steine wieder aus und sie werden intensiv gereinigt.



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