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Das Lied des Hirschen

Druiden im Anflug auf die Schweiz

Es waren aufregende Tage, vom 2. Februar bis zum 5. Februar 2007.
Eli, Iffi und Gwynh kamen auf Besuch.
Es wurde viel gelacht, viel gearbeitet und viel gesehen. Schwer ist es nun, das alles in Worte zu fassen. Vieles gehört nicht in die Öffentlichkeit, sondern wird im Schuschu Ausdruck finden.

Ich denke, ich kann mit der Donnertrommel anfangen, die Eli zweimal in einen Hirschen verwandelte. Wir trommelten zu fünft auf ihr und von einigen wurde ein Lied gehört dabei. Es war das Lied des Hirsches, das Lied der Trommel. Eli sang es mit und wir liessen uns mit dem Hirschen treiben.
Beim zweiten Spiel des Liedes nahm ich es mit dem MP3 Player auf. Es war ein gewaltiges Stück. Der Hirsch erhob sich aus der Trommel und wir trommelten auf seinen Rücken. Ich spürte seine innere Kraft, die mit jedem Schlag wuchs und archaischer wurde. Er stand in ganzer Grösse in unserer Trommelstube, schnaubte, scharrte mit den Hufen und röhrte in voller Lautstärke.
Ich selbst durfte mich in ihn verwandeln und durfte so sein aufwallendes Blut in mir pochen spüren. Es war nicht mal die Grösse des gespürten Leibes, es war die geballte Kraft des Tieres, jeden einzelnen Muskelstranges, welche mich völlig erfüllte. Ich wurde mitgerissen in die Wandlung zum Tier, ich war mit dem Boden verbunden und rannte in schwindelerregenden Tempo über weite Felder. Was für eine Kraft und die Quelle dieser Kraft war so gewaltig gross, dass ich mich nur noch in ihre Richtung reissen liess.


Soundimpression des Lied des Hirschens.

Schamanisches Räuchern



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