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Kugelkrieg unter der Donnertrommel

21. Oktober 2006
Die Donnertrommel

Ich grüsse Euch!

Bei unserem Anlass vom 21. Oktober 2006 durften wir unter die Donnertrommel liegen und reisen. Die Trommel ist gewaltig, schlichtweg gewaltig! Wenn Du da drunter liegst, durchdringen Dich die Trommelschläge vollständig. Ich hab sie sofort in der ganzen Brust wahrgenommen, die nur noch im Rausch der Trommel vibrierte.

Das Ziel meiner Reise war die Pflege meiner Krafttiere. Fütterungszeit. *smile*

Meine Reise begann auf einem Hügel vor einer riesig grossen Ebene. Rechts von der Ebene war mein Berg, den ich aus meiner Rückführung kenne. Die Ebene war eher Steppenartig, mein Berg jedoch klar und bläulich erfrischend.
Ich wollte natürlich dorthin, jedoch war auf der Ebene eine Art Krieg im Gange. Viele Leute, die ich als eine Art schwarze Strichmännchen wahrnahm, liefen wirr durcheinander. Sie hetzten meinen Energiekugeln hinterher. Jeder wollte eine, doch die Kugeln schwebten raffiniert über sie hinweg. Als ich auf der Ebene war, erschlich mich dieselbe Stimmung. Ich wollte eine Kugel haben, obschon ich wusste, im Normalfall mit diesen Kugeln umgehen zu können. Dennoch hatte ich keine und verfiel in dieses unbändige Verlangen, den Kugeln nachzuhetzen. Das Verhältnis zu den Mitstreitern war nicht gut, es herrschte Krieg um diese Kugeln.

Energiekugeln auf der Ebene



Ich bahnte meinen Weg durch die Ebene und traf in einem Gebiet mit Sträuchern und einem Fluss meine Mitreisende unter der Trommel. Sie war vor einer kleinen Siedlung, die aus Tipis bestand, indianisch. Sie gestikulierte wild vor mir und sprach sehr aufgeregt in ihrer indianischen Sprache. Hinter ihr war eine Kochstelle, die noch rauchte. Ich verstand kein Wort von ihrem Gebrabbel und konnte nicht nachvollziehen, was sie von mir wollte. Immer streckte sie mir ihre Arme entgegen und gestikulierte.
Ich gab ihr eine Energiekugel in die Arme, aber die wollte sie nicht. Sie gestikulierte weiter. Ich versuchte es noch einmal, um sie mit Ruhe zu erfüllen. Es klappte nicht und ich sah ihre Enttäuschung.

Der Trommelrhytmus änderte und ich konnte diesen Ort verlassen. (Thalia sagte nachher, dass sie zu diesem Zeitpunkt das Gefühl hatte, sie wolle einen schnelleren Rhytmus und hat die anderen mitgezogen)

Am Fuss meines Berges sah ich rückwärts auf die Ebene, auf welcher immer noch die Strichmännchen den Kugeln nachhetzten. Auf mich jedoch kamen sehr aggressiv duzende von Kugeln zugeflogen, und das nicht leicht schwebend wie sonst, sondern im vollen Garacho.


Die Kugeln kamen mit grosser Geschwindigkeit auf mich zu und in mich hinein. Sie durchfluteten mich mit ihrer Energie, eine nach der anderen. Alles in allem waren es vielleicht 20 - 30 Kugeln, die mich durchflossen. Ich spürte die unglaublich starke Kraft der Kugeln in mir. Meine Muskeln spannten sich. Unter der Trommel lag ich nur noch auf den Hinterkopf gestützt und auf meinen Füssen. Der Rest meines Körpers war hochgedrückt.

Schamanische Zerstückelung


Ich erlebte diesen Energiefluss vielleicht vergleichbar mit den Highlander-Filmen, wenn der Highlander wieder mal einen Gegenstreiter besiegt hatte. Ich wurde in die Luft gehoben in einem unbändigen Energiestrahl, ich war fast nur noch diese Energie.


Dann sah ich den Anhänger vor mir auftauchen, den ich mir aus dem Luzerner Zwischenwelt-Laden bestellt hatte und noch nicht da war:

Pentagramm des Pan

(Pentagramm des Pan)

Das Pentagramm wurde geradeaus vor mir in der Luft schwebend sichtbar, dann sah ich den Ring rundherum, der in einem gelben Licht strahlte. Er war sicher so gross wie ich selbst.
Von hinten her schwebte eine Kugel in den Ring hinein, das Pentagramm in der Mitte immer noch weiss sichtbar.
Oben heraus floss dann springbrunnenartig die Kugelenergie, in vier Richtungen verteilt.
Ein wunderschönes Bild.


Pentagramm in Energiekugel

Ich beschloss, dass hier nun meine Reise endet und kehrte zurück.
Ich kroch unter der Trommel hervor und wartete auf das Ende. Meine Mitreisende war noch ein paar Minuten unterwegs.



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