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Trommeltag Mai

Das Schuschu Maitrommeln verlegen wir dieses Mal aufgrund des schönen Wetters kurzfristig nach Appenzell ins Tipi von Nives. Wir freuen uns wieder wie kleine Kinder, die Athmosphäre des Tipis geniessen zu dürfen.

Spiral Trommeln

Es finden sich el moro mit Frau in Partnerlook-Trommeln ein, Angel mit strahlendem Gesicht. Mit Nives, Thalia und mir sind wir sieben. Eine schöne, kleine Runde. Nives hat das Tipi wieder einmal äusserst liebevoll eingerichtet und vorbereitet. Frisches Stroh, neue Sitzgelegenheiten und ein schon brennendes Feuer in der Mitte des Kreises erwartet uns. Danke liebe Nives! *froi*

HimmelszeltEin erstaunliches Rufen der Geister erleben wir durchs mitgebrachte Sauseding (weiss nicht mehr, wie es heisst). Das ist ein Holzstück, das über dem Kopf geschwungen wird und einen brummenden Ton von sich gibt. Die Schmetterlinge der Umgebung fühlen sich von diesem Brummen magisch angezogen und vollführen waghalsige Flugmanöver durch den Schwingkreis hindurch.

El moro schafft es auf mindestens vier Schmetterlinge, die um ihn kreisen. Das scheint ein richtiger Schmetterlingtag zu werden, wie sich bei den späteren Reisen auch herausstellt.

Fantastisch!

Das Trommeln im Tipi hatte wieder seinen besonderen Reiz:

Der Ausblick durch die Rauchöffnung oben in den blauen Himmel, das Grün der frisch im Saft stehenden Bäume und der leicht tragende Wind erfüllen uns mit einem sehr naturverbundenen Gefühl.

Wir trommeln erst el moro in den Boden, der dann mit einem Schmetterling die turbulenten Flugmanöver durch die Anderswelten fortsetzt, getragen durch das Windhorn. Angel macht eine Reise zu den inneren Instinkten und lässt in einer weiteren Session ihre Trommel wieder einmal so richtig hochleben.

Eine besondere Freude war es, Angel mit freudig strahlendem Gesicht zu sehen und gemeinsam zu plaudern. Eine gute Runde!


Der Wald und die Schamanentrommel im Tipi


Uns lacht die Sonne durch die Wälder oben im Appenzellerland und Nives öffnet den Blick in die Bäume. Wir geniessen einfach… Es war toll! Ein paar Impressionen:

Tipi Sommerlager

Schamanen Schutzfetische

Der Geist des Schmetterlings


Die Zeit vergeht uns wie immer im Flug und die ersten müssen schon die Heimreise antreten. Die Sonne zeigt mit ihrem Hervorschauen um die Baumwipfel an: es wird Zeit für einen Snack.

Monumentaler Sonnenuntergang


Tipi Gelage

Unsere Rucksack-Verpflegung übertrifft wieder einmal alles. Wir bereiten uns ein köstliches Mal aus allerlei verschiedenen Zutaten, von feinen Gemüse-Spiesschen über Grillcheese, Haloumi und Quorn-Plätzchen. Ein spezielles Mal, bei welchem wir uns mit dem Rest Met und australischem Wein vergnügen.

Der Verdauungsspaziergang wird von Django angeführt, der uns bergauf in mystisches Licht getauchte Gegenden führt.



Bienenschwarm an einer Rebe

Wir dürfen Zeuge werden, wie sich ein Bienenschwarm an einer Rebe niedergelassen hat und den ganzen Stamm mit Bienen einpackt. Der süsslich-säurerliche Duft des Schwarms steigt in unsere Nasen und lässt uns teilhaben an der Kommunikation des Schwarms. Ein faszinierendes Schauspiel.

Mystische Nacht


Die Gegend ist bezaubend. Das prachtvolle Rot des Sonnenuntergangs ist kaum mit einer Kamera einzufangen. Dieses Mal war ich schlauer und hab das Stativ dabei gehabt:

Indianer Zauber und die Weite der mystischen Nacht


Wir trommeln aus dem Tipi über die Hügel, durch die Wälder und unsere Klänge verlieren sich wohl irgendwo in den Tiefen Appenzells. Einfach gigantisch!


Lagerefeuer und Geschichten im Tipi

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