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Freudige HundeaugenFedergeschenke

Ein liebevolles Zusammentreffen in kleiner Gruppe: uns lachte das Wetter und nach einem Spaghetti-Essen kugeln wir uns in die Sonne. Raus in die Wälder.

Natürlich sehr zur Freude von Floh, die kühle Bächlein und die Kühle des Waldes sehr genoss.

Wie immer: Thalia und ich finden nichts, aber wir dachten zu wissen, wo es durchgeht. So tappelten wir frohen Mutes in die Wälder.

Und da wir uns schon bald auf Irrwegen befanden, geschah es natürlich: ein Milan (oder eher ein Habicht/Bussard?) landet direkt vor uns auf einem Baum.

Gespannt bleiben wir stehen, was nun geschehen würde. Mit leisem Flüstern sprachen wir von der Feder, die der Vogel zu verlieren gedenkt und harrten der Dinge.


Der Vogel mit dem Geschenk

Ein spannender Moment. Wir standen sehr nahe bei dem Tier, das sich in unserer Gegenwart gar nicht mal so unwohl zu befinden schien. Die Stille dauerte nicht allzu lange. Wir hatten erkannt, worum es ging: das Federngeschenk.

Der Vogel fliegt auf uns zu Mystischer Vogelmoment Hier komm ich

Erstaunlicher Weise setzt er zum Abflug direkt auf uns zu an und verliert dabei die für jemanden aus der Gruppe bereitgehaltene Feder.

Der Bote, der das Geschenk bringt Mayestätischer Weiterflug

… bis er schliesslich majestätisch an uns vorbeifliegt und uns dabei die ganze Zeit anschaut. Das war ein sehr eindrückliches Erlebnis. Wir alle vier, inklusive Floh, stehen mit offenen Mündern da und staunen.

Der Blick des Raubvogels

Nehmt meine Feder für Euch

Meine Arbeit ist getan, nun seid ihr dran Fast mit einem Lächeln, das sogar etwas schelmisch wirkt, spreizt er seine Flügel, um dicht an uns zu winken und verabschiedet sich über unsere Köpfe.

Die Fotos wurde allesamt nicht wirklich scharf, es war nicht gerade einfach, diesen Moment festzuhalten.

Im tiefen Wald, ganz allein ereignete sich dieses Schauspiel.

Und das Tolle dabei: er liess seine Feder fallen, frisch ab Vogel.

Nehmt sie euch

Der etwas schelmische Eindruck wurde uns dann schon klar, als wir die Feder herunterschweben sehen und sie sich in einem hohen Bäumchen verfängt.

So übt sich Thalia in der Bäumchen Schüttel Dich - Technik, was die Feder zu Boden gleiten lässt.

Das kleine Wunder im Wald lässt uns aktiv werden, beflügelt uns und so kommt die liebe Begleitung zu einer Feder, die wir alle sehr bestaunen. Es ist schon was besonderes, so eine Feder frisch ab Vogel. Ganz was besonderes. Wir freuen uns alle sehr.

Unseren Weg setzen wir beglückt fort und gelangen über Steilhänge immer tiefer in den Wald hinein. Mitten drin, im Steilhang hängend, ich gerade mal wieder aufgrund älterer Turnschuhe den Berg runter rutschend an der Federträgerin vorbei, klingelt ihr Telefon.

Sie kann sich kaum halten vor Lachen, als sie mich vorbeirutschen sieht und ich gleite elegant an ihr vorbei. *lach*

Mystischer Brunnen im tiefen Wald

Wir werden belohnt für den Aufstieg durch einen verzauberten Brunnen, der Frische und Kühle spendet.

Die kleinen jungen Vögel

In einer Ecke eines grossen Vogelhauses mitten im Wald entdeckt Thalia noch was ganz Feines und berichtet mit flüsternder Stimme von dem kleinen Schatz, dem wir in gebührendem Abstand kurz begegnen dürfen. Ein Vogelnest mit Jungvögeln drin.

ObeliskNun, wir haben uns verlaufen im Wald und kommen an einer Stelle raus, die ca. 4 km weiter weg ist als dort, wo wir planten.

Unser Ziel war eigentlich eine Berghütte mit Bergbeiz.

Ein seltsamer Obelisk mit Bedachung weist uns das Ende des Weges und wir kehren um in die Zivilisation.

Aber nicht für lange: mit dem Auto finden wir die Bergbeiz und geniessen bei erfrischenden Getränken tiefgehende und stärkende Geschichten und Gespräche.

Auf dem Rückweg begegnen uns noch Johanniskraut und noch ein Kraut, dessen Namen mir gerade schon wieder entfällt.

Das Johanniskraut wird angesetzt: ich kenne kein besseres Mittel gegen Verbrennungen:

Johanniskraut Johanniskrautöl



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