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Der Schuschu Trommeltag startet bei strahlendem Januar-Wetter. Die Trommler tröpfeln ab 13:00 Uhr ein und wir sind völlig überrascht über die vielen Mitbringsel. Ich selbst darf mich nun Besitzer einer Eulenfeder, die an Grösse an eine Adlerfeder heranreicht nennen. Ich bedanke mich sehr und meine Begeisterung für die Feder lässt sich kaum ausdrücken! Es freut uns extrem, wie die Mitglieder mitdenken: neben vielen Leckereien und Verpfelgung brachte Nives sogar einen grossen Stapel Holz mit, der uns den Trommelraum im Holzofen erwärmte. - Das sind total liebevolle Gedanken und so stimmig für unsere Trommeltage. Danke schön!

Da wir einige Neutrommler begrüssen dürfen, findet erst mal im Räucherkreis eine kleine Besprechung des Tages statt. Es stehen verschiedene Dinge auf dem Programm und da ich weiss, wie sich so ein Trommeltag verzettelt, war es mein fester Vorsatz, wirklich alles durchziehen zu können. Das ist nicht einfach, aber wir haben es nach 12 Stunden dann glaub ich geschafft: jeder Wunsch konnte zumindest angegangen werden. Das find ich - ohne mir einen Stress damit zu machen - sehr wichtig: es gibt Menschen, die reisen von recht weit her an: der weiteste Besuch kam aus Bern, was mit dem Zug locker 2 Stunden Fahrt mit sich bringt für einen Weg.

Schamanische Reinigung



Traditionell wird natürlich erst mal geräuchert, jeder einzelne wird vom Salbeiduft umhüllt, begleitet von vielen Trommlern. Im Bild rechts eine selbstgemachte Rehtrommel, die nicht nur wundervoll klingt, sie ist auch speziell gefertigt und erregte allgemeines Aufsehen aufgrund der cleveren Spanntechnik. - Immer wieder ein Erlebnis, neue Trommeln bestaunen zu dürfen.

Den Tag im Nachhinein in seiner Abfolge einigermassen zusammen zu halten, ist sehr schwer. Wir haben auf jeden Fall viel diskutiert, lecker gegessen, einige Huckepack-Reisen gemacht, wovon Rion auch eine übernahm, was mir eine Verschnaufpause bereitete. Das find ich cool!

Das längste Ritual war die Ahnenspirale für Rion, die wir bereits im Dunklen abhielten. Dann erinnere ich mich, wie drei Menschen am Boden des Trommelraums nebeneinander lagen und wir herum trommelten. Das war sehr schön! - Noch vorher gabs Eilimpias:

Eilimpia



Die Deutung des Orakels stiess auf allgemeines Interesse und Begeisterung. Es kam so richtig “Ich will auch schauen”-Stimmung auf, was die Dynamik in der Gruppe aufleben liess.

Wir hatten einen Trommelkreis und eine Trommelspirale, bei der mir während eines schnellen Umlaufs die Idee kam, voll im Schuss die Richtung der Spirale zu ändern. Das klappte sehr gut. Beim gemeinsamen Trommeln im Kreis genoss ich einmal das Trommeln im Stehen, was mir das Gefühl gab, der ganze Boden fibriere und einmal im Sitzen. Ein eindrückliches Erlebnis.

In der grossen Pause genossen wir Köstlichkeiten: eine wirklich tolle Suppe, einen hervorragenden Linsensalat gepaart mit Hot-Sandwiches, begleitet von anregenden Gesprächen. Viel zu kurz ist wieder mal die Zeit, wir hätten noch Stunden da sitzen können.

Dieses Mal schafften wir es, kurz vor dem Umfallen um 01:00 Uhr morgens zu schliessen. Ein guter und freudvoller Tag!




Wir trafen uns dieses Mal in Feuerthalen am Fussballplatz. Eigentlich dachten zwei Mitglieder, dass sie alleine wären. Doch Angel nahm noch spontan ihre Freundin mit, welche noch nie an einem grossen Trommeln teilnahm. Zu unserer Überraschung fuhr auch Quelle, trotz Abmeldung - spontan zu unserem Treffpunkt und so sind wir zu viert an unseren schönen, neuen Trommelplatz gelaufen. Steil und qualvoll war der Aufstieg aber kurz.

Geisterrufen



Nach zwei Wochen Gewitter - spielte das Wetter genau heute mit; Eitler Sonnenschein und das Feuer wärmte auch den Geistern die Gemüter. Wir reinigten uns als erstes mit Trommelschlägen im Hintergrund, mit Angels wunderbar duftendem Salbei, dass teils sogar aus ihrem eigenen Garten kam. Danach trommelten wir zusammen um uns einzustimmen, immer mit einem Auge die herrliche Aussicht geniessend. So wie wir nach dem Trommeln vernommen haben, zogen wir einen Schutzkreis und alle riefen auch schon ihre Krafttiere an den Platz. So war die Einstimmung perfekt und wir konnten schon loslegen.

Unser Gast nahm die Decke und legte sich als erstes auf dem Boden um eine geführte Reise mit Angel zu machen. Zum Glück gab uns der Unterstand auch noch ein wenig Schatten ab, da es wirklich langsam heiss wurde. Die Reise ist sehr gut geglückt und wir hatten eine strahlende Frau in unserer Mitte. Wir besprachen wie immer die Reise und gaben unsere Gedanken dem Gast mit.

Schamanen Utensilien



Danach trommelten wir in Gedenken an Quelles Vater und Sie machte Ihre Reise dazu. - Liebe Quelle, wir danken Dir dafür, dass Du uns hast teilhaben lassen an diesem sehr erhabenen und doch sehr privaten Moment. - Es war eine kraftvolle Stimmung zu viert im Kreis. In der Snackpause gabs natürlich auch das eine oder andere "Neue" zu bestaunen oder auszuprobieren!

Leider musste dann als erstes unser Gast gehen und wir trommelten noch so einige Runden zu dritt weiter. Zwischendurch verzauberte die Adlerknochenflöte, in Begleitung der Trommeln die wunderbare Stimmung des Tages. Ebenso die neue Rassel der 1000 Schnäbel hatte ihrem Platz endlich gefunden und begann während dem Trommeln dauernd zu schwatzen. Die letzte Runde galt dem Platz danke zu sagen, den Kreis aufzulösen, den Geister zu danken und sie zu entlassen.

Tabakfallen



Es war ein prächtiger und zauberhafter Tag mit einer ausgesprochen harmonischen Runde. Es war schön den Trommeltag in der freien Natur geniessen zu dürfen und werden ihn wohl so auch weiterführen!

Schwirrholz



Wir nutzen das schöne Wetter und ich nehme mir einen Freitag von der Schamanenstube. Uns zog es in Richtung Weisskopfseeadler und natürlich Steinkäuze (Schuschus), also waren wir im Greifvogelpark Buchs. Wir lassen Bilder sprechen:





Das Schuschu Maitrommeln verlegen wir dieses Mal aufgrund des schönen Wetters kurzfristig nach Appenzell ins Tipi von Nives. Wir freuen uns wieder wie kleine Kinder, die Athmosphäre des Tipis geniessen zu dürfen.

Spiraltrommeln



Es finden sich el moro mit Frau in Partnerlook-Trommeln ein, Angel mit strahlendem Gesicht. Mit Nives, Thalia und mir sind wir sieben. Eine schöne, kleine Runde. Nives hat das Tipi wieder einmal äusserst liebevoll eingerichtet und vorbereitet. Frisches Stroh, neue Sitzgelegenheiten und ein schon brennendes Feuer in der Mitte des Kreises erwartet uns. Danke liebe Nives! froi

Tipi Blick nach aussen



Ein erstaunliches Rufen der Geister erleben wir durchs mitgebrachte Sauseding (Schwirrholz). Das ist ein Holzstück, das über dem Kopf geschwungen wird und einen brummenden Ton von sich gibt. Die Schmetterlinge der Umgebung fühlen sich von diesem Brummen magisch angezogen und vollführen waghalsige Flugmanöver durch den Schwingkreis hindurch.

El moro schafft es auf mindestens vier Schmetterlinge, die um ihn kreisen. Das scheint ein richtiger Schmetterlingtag zu werden, wie sich bei den späteren Reisen auch herausstellt.

Fantastisch!



Das Trommeln im Tipi hatte wieder seinen besonderen Reiz. Der Ausblick durch die Rauchöffnung oben in den blauen Himmel, das Grün der frisch im Saft stehenden Bäume und der leicht tragende Wind erfüllen uns mit einem sehr naturverbundenen Gefühl.

Wir trommeln erst el moro in den Boden, der dann mit einem Schmetterling die turbulenten Flugmanöver durch die Anderswelten fortsetzt, getragen durch das Windhorn. Angel macht eine Reise zu den inneren Instinkten und lässt in einer weiteren Session ihre Trommel wieder einmal so richtig hochleben.

Eine besondere Freude war es, Angel mit freudig strahlendem Gesicht zu sehen und gemeinsam zu plaudern. Eine gute Runde!


Tipi mit Schamanentrommel Aussicht Wald



Uns lacht die Sonne durch die Wälder oben im Appenzellerland und Nives öffnet den Blick in die Bäume. Wir geniessen einfach… Es war toll! Ein paar Impressionen:

Tipi Frühling Trommelkreis


Schamanischer Garten


Der Geist des Schmetterlings



Die Zeit vergeht uns wie immer im Flug und die ersten müssen schon die Heimreise antreten. Die Sonne zeigt mit ihrem Hervorschauen um die Baumwipfel an: es wird Zeit für einen Snack.

Kochen im Tipi



Unsere Rucksack-Verpflegung übertrifft wieder einmal alles. Wir bereiten uns ein köstliches Mal aus allerlei verschiedenen Zutaten, von feinen Gemüse-Spiesschen über Grillcheese, Haloumi und Quorn-Plätzchen. Ein spezielles Mal, bei welchem wir uns mit dem Rest Met und australischem Wein vergnügen.

Der Verdauungsspaziergang wird von Django angeführt, der uns bergauf in mystisches Licht getauchte Gegenden führt.


Bienenschwarm an der Rebe



Wir dürfen Zeuge werden, wie sich ein Bienenschwarm an einer Rebe niedergelassen hat und den ganzen Stamm mit Bienen einpackt. Der süsslich-säurerliche Duft des Schwarms steigt in unsere Nasen und lässt uns teilhaben an der Kommunikation des Schwarms. Ein faszinierendes Schauspiel.

Mystische Nacht im Appenzell



Die Gegend ist bezaubend. Das prachtvolle Rot des Sonnenuntergangs ist kaum mit einer Kamera einzufangen. Dieses Mal war ich schlauer und hab das Stativ dabei gehabt:

Tipi by Night



Wir trommeln aus dem Tipi über die Hügel, durch die Wälder und unsere Klänge verlieren sich wohl irgendwo in den Tiefen Appenzells. Einfach gigantisch!

Lagerfeuer im Tipi



Wir begehen unser Beltane-Fest dieses Jahr im Appenzell bei einer liebgewonnenen Freundin und mit lieben Freunden. Uns erwartet am frühen Nachmittag ein wunderschön vorbereiteter Festplatz: ein grosses Tipi, das liebevoll eingerichtet und vorbereitet ist. Eine richtige Augenweide und die Vorfreude dürfen wir wie kleine Lichtfünklein hierher tragen und zuschauen, wie sich sich quirlig um den Ort scharen.

Beltane im Tipi



Allerlei Wildes und Kräftiges begleitet uns auf dem Weg zum Beltane-Festplatz, was uns zugleich Leichtigkeit und Tiefe der Natur nahe bringt uns beides auf mystische Weise miteinander verbindet: Ein Naturfest, aus der Tiefe des Erdreichs hoch in glitzernden Himmel. Wow. Wir freuen uns riesig über diese Gefühle und diese bezaubernde Stimmung.

Wir lassen uns ins Tipi geleiten und geniessen das erste Mal den heiligen kreisrunden Raum. Hier die Beine unserer Gastgeberin, deren Vorbereitungsarbeit wird erst im Tipi drin so richtig erkennen können. Der innere Raum ist mit frischem Stroh ausgelegt, viele Sitzgelegenheiten finden sich, die Feuerstelle ist vorbereitet, die Räucherwaren liegen parat. Wir freuen uns wie kleine Kinder über den geschaffenen Raum und die wohlige Athmosphäre.

Fetisch Schamanismus



Floh erkundet den Innenraum, während wir uns setzen und so richtig ankommen. Unser Auto war vollbepackt und wir dürfen uns einrichten. Da erscheinen schon die nächsten Strahlegesichter und kommen den Weg zum Tipi hoch. Schön so ein Zusammentreffen an so einem freudvollen Ort.

Nach einem kleinen Rauchopfer für die Ortsgeister hilft Alivia tatkräftig mit beim Feuermachen und trägt sogar mehr Holz rein, als die anderen. Es macht ihr sichtlich Freude so ein Tipi-Leben. Nach einigen Gedanken über den Rauchabzug in so einem Tipi finden wir heraus, wie das ganze funktioniert. Die gen Himmel reichenden Tipistangen mit geöffneten Obertuch lassen den Rauch hinaus und bieten zugleich einen freien Blick auf Himmel und Frühlings-Bäume. Einfach ein zauberhaftes Bild.

Tipi



Das Tipileben erfüllt alle mit freudigem Treiben. Es ist ein Mix aus Lagerfeuerstimmung und heiligem Raum mit Familienleben. Wirklich eine spezielle Erfahrung in so einem Tipi: vieles ist einfach so möglich, alles wird leicht. Kindliche Freude beim Spielen und Krabbeln im Stroh mit vergnügtem Quietschen. So lässt sich’s leben! Die Sonne meint es tagsüber gut mit unserer Beltane-Feier und flugs wird ihnen Einlass gewährt. Der Ort um Nives Appenzellerhaus ist erfüllt von Frühlingsbäumen und Vogelgezwitscher. Kein Autolärm, keine Flugzeuge, einfach nur pure Naturgeräusche. Die Hängematte zum Geniessen finden vollen Anklang!

Sweetgras



Nives beweist einmal mehr ihren Geschmack beim Einrichten und zaubert mit wenigen Handgriffen Stilvolles. Der Duft von Sweetgras erfüllt das Tipi und lässt die Leichtigkeit durch den Raum tanzen. Sehr schön! Man macht sich vielleicht eine falsche Vorstellung von der Grösse des Innenraums eines Tipi: da ist wirklich massig Platz und Bewegungsfreiheit:

Essen im Tipi



Mit dem Eintreffen von Farbenmeer ist unsere Runde komplett und wir stärken uns erst einmal mit einem üppigen Lagerfeuer Mahl der verschiedensten Farben. Eine Maibowle krönt unser gemütliches Essen und die vom Tipi umrundeten Runde findet sich in verbindender Stimmung. El moro begleitet uns im Geiste durch den Hobo, welchen wir als Räuchergefäss neben dem Feuer verwenden und uns mit Wachholder, Farn, Moosen, Mistel und vielen weiteren feinen Düften auf die Beltane-Nacht einstimmen.

Die Nacht bricht langsam herein und führt eine mystische Stimmung herbei, fast gleich einer warmen Sommernacht.

Frühlingsnacht Beltane



Die Stimmung ist grossartig. Der Mond geht orangerot auf am Appenzeller Himmel. Nives und Rion verschieben gemeinsam die Stangen und finden die perfekte Öffnung für die Wärme im Tipi. Gemütlichkeit und wohlige Wärme ziehen ein in unseren Kreis.

Mystisches Tipi im Nachthimmel



Wir räuchern wohlige Düfte, auch gedenken wir unseren Freunden und räuchern A.’s Geschenke an uns: feinste Tabake mit süsslichem Tragen. Gemeinsames Trommeln im dieser harmonischen Runde bringt ganz neue, ungeahnte Tiefen hervor. Selten erlebt man so tiefgehendes, wohltuendes, kraftvolles und naturgewaltiges Trommeln. Was für ein Beltane! - Es ist nicht in Worte zu fassen, wie wir uns fühlen!



Die Geister raunen mit unseren Trommelklängen und begrüssen uns neugierig und voller verströmendem Wohlgefühl. Das Tipi füllt sich mit allerlei Anwesenheiten, alle bereit zum Fest, alle liebevoll und kräftig uns umringend. Es ist einfach fantastisch!

Ganz in der Tradition von Beltane stimmen wir uns weiter ein. Was haben wir seit Imbolc gesäht, gehegt und in unser Sonnenjahr hineingepflanzt. Was davon darf sich nun in unbändiger Kraft entwickeln und wachsen aus sich heraus. Wir erzählen uns in der Runde am Feuer von unseren Träumen und Plänen, unserem Tun und Werden. Die Ahnen hören uns gespannt zu, so hab ich den Eindruck. Unser Beltane wird zu einem Ahnenfest, alle sind sie geladen und alle haben sie Freude am gemeinsamen Sein. Nach einem wirklich sagenhaft erfüllendem Trommeln diskutieren wir unsere Reisen in verbundener Freundschaft und lassen die Geister des Feuers uns umgarnen und uns Wege aufzeigen. Ich erlebe selten so viel Tiefgehendes und Befreiendes, wie in unserer Trommelrunde zu Beltane! - Was für eine Nacht!

Schamanen Tipi



Dort oben am Berg wird man uns weit herum gesehen und unsere Trommeln gehört haben. Weit hinaus haben wir Liebe und Freundschaft getragen aus unseren inneren Feuern in unserem Kreis zu Beltane! Gegen drei Uhr morgens beendet heftiger Regen unsere markerfüllende Runde und wir geniessen Nives Gastfreundschaft in den verschiedenen Räumen ihres Hauses. Des Morgens bereitet uns Rion schon ein warmes Tipi mit Frühstücksbuffet und fröhlichem Lächeln. Unser Hobo macht uns Kaffee im Tipi und wir sitzen gemütlich noch lange in den Tag hinein beisammen.

Ein grosses, wirklich grosses Dankeschön an unsere liebe Gastgeberin! Wir werden dieses Fest noch lange in Erinnerung tragen und mich daran erfreuen!




Unser Trommeltag beginnt mit dem Eintreffen der ersten Trommler. Nives setzt sich mit uns im Garten auf die Bank vor dem Trommelraum und wir geniessen die wärmende Sonne und freuen uns, einfach zu sein. Apollon gesellt sich dazu und bilden die erste Gesprächsrunde. Eine neue Mistel findet den Weg in unsere Verarbeitungsmaschinerie (Messer und Wiegemesser). Kuma schenkt uns einen Smudgestick, was uns sehr freut: Danke Euch schön!


El Moro gesellt sich dazu und es ergibt sich eine Männerrunde in der Küche bei Kaffee und geköpften Osterhasen. Der Kaffeeduft liess die mittlerweile zahlreichen Damen hochlocken und wir bilden eine freudige Runde in der Küche. Wird wohl Zeit fürs Trommeln!

Farbentrommeln



Nives und el Moro übernehmen das Absmudgen und wir kommen zügig voran. Das Wetter spielt nicht mit und wir verwerfen Gedanken an ein Waldtrommeln, sondern trommeln uns ein erstes Mal richtig ein. El moro übernimmt das Geisterrufen, umrundet von aktivem und äusserst kraftspendendem Trommeln. Sehr schön!


Farbenmeer erscheint mit einer Steinbock-Trommel aus Bachmanns Fundus, die erst mal etwas nachgespannt werden darf. Kuma zeigt uns die unglaubliche Wasserbüffeltrommel von Remue und wir staunen über die Dicke des Fells und den satten Klang. Rions Remodrum hat etwas gelitten und die Rettungsversuche scheitern erst einmal. Rahmen und Remo-Fell werden benutzbar sein, aber so wie es ausschaut, muss sie fein säuberlich auseinander genommen werden. Die Remo wurde wahrscheinlich nass und hat an einer Stelle eine ungewöhnliche Welle. Das könnte noch spannend werden, wie man sie weiter verwenden kann.

Unser erstes Vorhaben widmet sich Rion, die wir gerne betrommeln und sie dazu in der Mitte der Gruppe reist. Bei 9 Trommlern tönt das gewaltig. Rion erlebt eine aufregende Reise, die sie uns detailliert berichtet.
Im Kreis des ersten Krafttankens an dem reichhaltigen Büffet, das sich wieder einmal farbenprächtig präsentiert, ergeben sich Berasselungsgespräche. Drei dürfen berasselt werden und drei Rasseln, begleitet von drei Trommlern.



Trommel mit Gesicht



Wir teilen den Trommelraum auf in drei Ecken, in welchen je einer mit Rasselarbeit zu Gange ist. Der Raum füllt sich mit Gerassel, sanftem und heftigem, wieder sanften und interessanter Weise im Einklang mit allen Rasseln im Raum. Ich selbst hab nicht viel davon mitbekommen, ich war in meiner Arbeit versunken. Rasselarbeit ist gerne körperlich sehr schweisstreibend, aber eine erfüllende Sache. Ich hab Freude am Rasseln.
In einer zweiten Runde legen sich noch zwei weitere in paralleler Ausrichtung zum Berasseltwerden hin und el moro und ich teilen uns die Arbeit. Im Raum findet sich ein kleines fremdes Wesen, das darauf aus war, Kraft zu ziehen und sich anhaftete, allerdings in einiger Entfernung. Ich folge dem Rat der Geister, es mit Saugtechnik zu entfernen und bugisiere einen Bergkristall in meinen Mund, der mir als Schutz und zugleich Falle dient. Eine sehr interessante Arbeit.

Wieder ist viel Zeit vergangen und wir finden uns in der Küche zum Essen ein. Es gibt Suppe und Fingerfood mit feinen Dipps. Die Runde geniesst und unterhält sich sehr angenehm. Es ergeben sich weitere Arbeitswünsche. El moro möchte ein Heilritual durchführen und ich schlage dazu einen Heilkreis vor. Flugs sind wir auch schon mitten in der Arbeit. Den Heikreis bereite ich mit einer Kerzenmeditation vor und gleich in einem Fluss baut el moro seinen heiligen Raum innerhalb des Kreises auf. Der Kreis fühlte sich für mich sehr kraftvoll und richtig an. El moro erledigt zwei gewichtige Arbeiten, die wir durch unsere wirkende innere Kraft unterstützen dürfen. Es wird deutlich, wie stark so eine Arbeit sein kann und der Schutz der Mitwirkenden perfekt aufgebaut werden kann. Ich werte die Arbeit als äusserst produktiv und routiniert. Super gemacht!

Es findet sich im Anschluss eine Trommelweihe für Kumas Wasserbüffel, was ich ebenso als schöne Arbeit empfand. Eingeleitet von der Gruppe reist Kuma zum Geist des Büffels, und übernimmt während der Reise das Trommeln bei deren Vorstellung für ihre Geister. Mir hat das sehr zugesagt und fühlte sich stimmig an. "Etwas fehlt", aber wir kommen nicht drauf.

Den Abschluss bilden wir mit Farbenmeers Reise zur Krafttierpflege, die sehr intensiv und bewegend wurde. Lange positive Diskussionen folgen. Ich danke Farbenmeer für ihr offenes Schildern der Reise. Wir enden mit einer Diskussion über Kraft, Lebenskraft. Wie man sie findet, sich stärkt und wie schlimm das Wort Batterie sich auswirken kann.

Ich freue mich über diesen tief gehenden, produktiven und stimmigen Tag. Danke Euch allen!




Omega 3

Der Schuschu Trommeltag begann mit einer eindrücklichen Vorführung der Einnahme von Omega-3 Fettsäuren, die uns Rion gleich vorbeibrachte: wir waren danach so was von blitzgescheit, dass wir erst mal ein paar Stündchen mit philosophieren verbrachten und uns dabei spritzig gut unterhielten.

Das Wetter spielte mit bei unserem Trommeltag und so kam A. auf die Idee eines Waldtrommelns, worin alle begeistert einstimmen.


Wir treten den Abstieg in ein Tösstaler Wäldchen an und spazieren in guten Gesprächen und Gedanken auf den Pfaden durch einen zum Frühling langsam erwachenden Wald. Überall spriessen junge Triebe aus dem Waldboden und vermitteln ihren frischen Lebenswillen. Das wirkt sich auf den einen oder anderen Jungspunt aus und es kommt zu spontanen Glücksspringen in grossem Tempo über die Waldwege:

Wald Spaziergang



Vorbei an einigen prachtvollen Eiben hören wir schon den Wasserfall, der uns mit seinem Getose lockt.

Waldlauf



Nach einem kleinen Rauchopfer für die Geister der grossen Felsen, zücken wir unsere Instrumente und trommeln für die Geistwesen im Wald und um die grossen Felsen. Das Trommeln war von Echos der Felswände getragen und so hatte man das Gefühl, egal wo man sich befindet, man stünde immer direkt neben anderen Trommlern.

Wasserfall



A.’s Adlerknochenflöte durchziehen sanft das stimmungsvolle Trommeln und untermalen das vom Fels herunterplätschernde Wasser. Ein schönes Gefühl, das wir bis zum definitiven Ausleiern der Felltrommeln wegen der Luftfeuchtigkeit auskosten dürfen.

Beim Aufstieg zurück in den Wald finden sich selten seltsame Böppeli in Nives Händen:

Wildschweinböppel



Der aufsteigende Hunger wird durch diesen Anblick etwas geschmälert und el moro findet auf einer einsamen Anhöhe im Wald einen schönen Aussichtsplatz, der zu einem Feuerchen lockt.

Unterstützt durch Trommeln und Rasseln schafft es A. und Nives, das Feuer zu entfachen. Das erste Feuer in freier Natur dieses Jahr ist zwar noch etwas rauchig, aber es wärmt und lässt uns gemeinsames Trommeln ums Feuer erleben. Der Rauch schlängelt sich an den Baumstämmen vorbei über die Anhöhe hinaus.

Schamanen Rasseln



Unser kleines Feuer animiert zu Lebenslust, auch bei A.’s Hund, der liebend gerne Stöckleinspiele verantstaltet und das Rumtollen im Wald sichtlich geniesst. Das Sein im einsamen Wald ist schön und vermittelt die ersten Ahnungen, wie es ist, wenn der Frühling wieder voll da ist und der neue Sommer naht.

Wald Trommelgruppe



A. spielt uns mit verschiedensten Maultrommeln Melodien vor, was wunderbar in den Wald und die Athmosphäre passt. Ein rundum schönes Walderlebnis…

Spiralentrommel



Das Hungergefühl meldet sich wieder und wir treten den Rückweg zur Trommelstube an. Spaghetti mit Tomaten-Karotten-Sauce, feinem frisch geriebenem Reibkäse und Salaten bereiten wir uns zu. Das Essen wird zu einer Gesprächsrunde mit jeweils zwei unterschiedlichen Themen, denen wir aufgrund der Omega3-Fettsäuren parallel folgen können und zu einigen interessanten Aussagen kommen. Danebst teilen wir persönliche Geschichten aus unseren Leben, die die Themen lebhaft untermauern.

Wir merken nicht, dass wir den ganzen Topf beim Reden weggeputzt haben und sitzen auf einmal mit kugelrunden Bäuchen in unseren Stühlen. A.’s eigens gebackene Apfelwähe sieht aber so köstlich aus, dass wir es uns nicht nehmen lassen, davon auch noch ein Stück zu kosten. Sie ist ausgezeichnet, lieber A.!

Um unseren Körpern die Bewältigung des überschwänglichen Essens zu gönnen, vertiefen wir uns weiter in unsere Gespräche, immer noch Stereo und kommen mit Kaffee und Amaretto in eine wohlige Ruhe.

Gegen 21:00 Uhr wirds dann doch Zeit, dem Trommelraum einen Besuch abzustatten. Wir haben uns dermassen gut an diesem Tag zu einem Einklang gefunden, dass unsere Trommeln meisterhaft schamanische Trommelklänge hervorbringen und wir diesen Einklang, der über uns hinaus den Raum erfüllt, einfach nur geniessen dürfen. Eine kleine Kerzenarbeit und eine Trommelsitzung für Nives und el moro runden die Arbeiten im Kerzenlicht ab.

Wassertrommel



Schön wars, wirklich schön! - Danke Ihr Lieben für diesen friedvollen und spannenden Tag!




Am 21.3.2009 begehen wir das Schuschu Frühlingstrommeln. Die Sonne lacht uns fröhlich vom Himmel herunter, nur die Temperaturen draussen sind noch nicht so frühlingshaft. So genügt dieses Mal ein kleines Elektroöfelchen, um uns einen warmen Platz zu schaffen. Wir begrüssen als erstmalige Teilnehmerin Kuma in unserer Mitte und freuen uns über ein neues Gesicht. Die Trommelgruppe wächst mit dem Tag und so tröpfeln immer mehr in den Trommelraum, bis er sich zur Gänze füllt. Eine schöne und gute Runde bildet sich und wir unternehmen einige schamanische Reisen.

Trommelgruppe




Mit unseren Handtrommeln betrommeln wir die unter dem Rentierfell eingepackten Reisenden, begleitet vom Windhorn, was dieses Mal besondere Trancezustände mit eindrücklichen Reisen ermöglicht. Es war etwas ganz anderes, in Begleitung des Windhorns zu trommeln: Töne auf zwei verschiedenen Ebenen ergänzen sich zu einem total spannenden Klangbild. Getragen einerseits von den schamanischen Trommelschlägen und frei im Geist durch das Tragen des Windhorns. Eine spannende Sache!


Die Reisen werden der Gruppe erzählt und alle lauschen gespannt den Erzählungen. Es waren sehr schöne und erhebende Reiseberichte dabei, die uns die Wärme der Gruppe spüren lässt. Obendrein zum Genuss des Windhorns werden wir noch mit den Klängen indianischen Flötenspiels verwöhnt. Auch Farbenmeers Gong kommt als Reisebegleiterin zum Einsatz und eröffnet noch einmal mehr neue und weit tragende Klänge. Zum gemeinsamen Essen werden wir mit Köstlichkeiten verwöhnt: Bündnersuppe, feine Salate und umwerfender Brotzopf werden kredenzt in der mit einem Holzfeuer beheizten Küche. Die Stimmung ist gut und wir dürfen aus den Gesprächen wieder viel Neues hören und interessante Dinge erfahren.

Schamanentrommel mit Gong



Die Küchenuhr erschreckt einmal mehr mit unwahrscheinlichen Zeiten. Schon zu fortgeschrittener Zeit fassen wir uns noch einmal für eine geführte Reise durch die Nebel. Der offizielle Teil endet früh, da viele früh aufstehen mussten: der Frühling ist da und Neues beginnt, das nun mit tatkräftigen Händen erledigt sein will. Schön zu sehen, wie Menschen in das neue Sonnenjahr voller Elan hineinspringen. Gegen 3:00 Uhr beenden wir nach tiefgehenden Gesprächen den Trommeltag und freuen uns über all die fröhlichen Gesichter!




Der gestrige Trommeltag war einmal mehr ein gelungener Tag voller freudvoller Menschen. Die Vorbereitungen waren etwas grösser, da wir 10 Trommler erwarteten. Wir dachten, das sprengt den Trommelraum. Aber wir fanden uns alle sehr gut zusammen und verbrachten dann sogar den Tag mit 11 gern gesehenen Menschen.

Trommelraum



So bugsierten wir unser Sofa aus dem Trommelraum heraus und unsere Donnertrommel stellten wir hochkant an die Wand. Für Floh gabs ein separates Plätzchen, wo sie alles im Überblick behalten konnte.

Thalia und ich reinigten uns schon vorher mit Rauch und da traf auch schon Nives mit einer Ladung Feuerholz ein, die uns den Tag erwärmte. Überhaupt wurde wieder sehr viel mitgebracht: von Räucherwaren über Ess- und Trinkwaren zum richtig schlemmen! Ich denke, allen ging es auch von der Verköstigung sehr gut.

Imbolc Trommelgruppe


Das Foto von der Gruppe gestaltete sich etwas schwierig, einige Gesichter entflogen der Linse.

Den Tag gestalteten wir etwas anders als sonst: unsere Absicht war es, bedeutend mehr zu trommeln und gemeinsam in der Runde zu sitzen. - Das haben wir ohne grosses Zutun erreicht und wir verbrachten intensive Trommelrunden mit anschliessend harmonischen Gesprächsrunden. Es war eine richtige Freude, Teil der Gruppe zu sein und sich so wohl zu fühlen.

Das Absmudgen gestalteten wir im Zweimann-Betrieb, was dadurch viel schneller ging als früher. Wir fanden uns schnell im Trommelraum und begannen alsbald mit dem ersten Trommeln. Da ergab es sich, dass da schon die Geister gerufen wurden, getragen von 11 Trommlern im Einklang. Gewaltig fühlte sich der Teppich aus Trommeln an, in welchem wir uns bewegten.

Wir sprachen ein wenig über die geplante Schuschu-CD(s) und bedeckten den Boden des Trommelraums schon schnell mit den mitgebrachten Liegematten. Ich erinnere mich an ja vier nebeneinander liegenden Reisenden, die rundherum betrommelt wurden. Die anschliessenden Besprechungen der Reisen und des Trommelns selbst war ein Erlebnis durchtränkt von Offenheit und Gemeinschaftsgefühl. Es war einfach stimmig und schön. Eine gute Gruppe!


Schamanentrommel Bespannung



Es gab eine Huckepack-Reise begleitet von Handtrommeln und alsbald zeigten sich die ersten Hungergefühle. Floh wurde vorverköstigt. Nach und nach füllte sich die Küche mit vielen Gesichtern, Thalia übernahm die Rolle des Chef de cuisine und es wurde Couscous für alle gezaubert, begleitet von feinen Salaten, die alle mitgebracht wurden. Es war toll, ein Geschmackserlebnis aus allen Ecken, was sich wunderbar zusammenfügte, unterstützt durch hervorragende Weine.

Danke allen für die vielen einzelnen Zutaten, die unseren Trommeltag wieder einmal auch zu einem kulinarischen Erlebnis werden liess!

Wieder im Trommelraum ging es ans Eingemachte, ein kleine Extraktion wurde von Rion durchgeführt, bei der alle mithalfen und rundherum mit Rasseln einen Operationsraum schufen. Sehr gute und von der Gruppe getragene schamanische Arbeit.

Die Zeit ging trotz des kürzeren Pausen schnell voran, es gab nochmals viele schamanischen Reisen und ganz zum Schluss, als wir nur noch 6 Trommler waren noch die geplante geführte Reise.

Bis zum Schluss empfand ich den Tag durchgehend als Bereicherung und freute mich über die vielen Gesichter, die sich sichtlich wohl fühlten.

Thalia dankte und entliess in der Nacht die Geister und wir kippten müde und zufrieden in tiefen Schlaf.

Wir hoffen, alle sind wohlbehalten durch den uns zum winterlichen Abschied winkenden Schnee gekommen.

Ich freu mich über das Schuschu!




Der Schuschu Trommeltag Dezember war ein richtiges Erlebnis. Wir begrüssten freundliche und liebe neue Gesichter und fanden altbekannte mit strahlenden und freudigen Augen bei uns im Trommelraum. - Ich hab die Gesichter unkenntlich gemacht, das Schuschu ist ja ein nach aussen hin geschlossenes Forum.

Rauhnachtstrommeln



Gegen 13:00 Uhr gehts los und die ersten treffen ein. Die das erste Mal da sind, können sich in Ruhe mit den Räumlichkeiten bekannt machen. Wir beginnen mit der Vorstellung unseres neuen Talking Sticks, der wieder nicht zur Anwendung kam. Der Tag und die Nacht waren wieder so harmonisch und ausgewogen, dass wir ihn nicht brauchten. Wie immer.

Talking Stick



Er fand andere Verwendung, wie im Bild zu sehen. Dennoch denke ich, der Stick ist eine gute Idee, das Wissen, dass er da ist, schafft vielleicht auch diese schönen Trommeltage, die wir erleben dürfen.

Alle brachten viele Sachen mit, Räucherwaren, Geschenke, Getränke in Hülle unf Fülle und natürlich Beiträge zum geplanten Fondue essen. Die Freude war gross und sie hielt sich den ganzen Tag über bis tief in die Nacht hinein. Ich hab das total genossen.


Kartenlegen Rauhnächte



Nach dem Reinigen mit Rauch widmeten wir uns traditionsgemäss zu den Rauhnächten ein wenig dem Orakeln. Meine erste Legung empfand ich als gut, dann machte ich den Fehler und wechselte sehr schnell zum nächsten, was meine zweite Legung etwas ins Stocken brachte. Naja, man lernt nie aus. Ich hätte gerne noch etwas mehr Karten gelegt, aber die Zeit machte grosse Schritte voran.

Giraffen Trommel



Die Stunden fliegen nur so dahin. Wir trommeln im Kreis, mal stehend, mal sitzend, werden von einem Didgeridoo begleitet und finden unseren gemeinsamen Takt. Auch die jüngste Mittrommlerin unter zwei Jahren war sichtlich interessiert und angetan von unserem Treiben.

Einige genossen Reisen in unserer Mitte liegend und wurden von allen Seiten betrommelt, andere erlebten interessante und teilweise gewaltige Reisen unter der Donnertrommel. Wir mussten die grosse aufhängen, da ihr Holzgestell nun wirklich nur noch knackt und störende Geschäusche produziert. Aber frei hängend war ihr Klang total klar.

Es gab Huckepacks und Einzelreisen. Alles sehr tiefgehend und bewegend. Es ist schön, von einer Gruppe gehalten zu werden und sich die Zeit einfach nehmen zu dürfen für eine ausgiebige Reise.

Fondue beim Schamanentrommeln



Das Fondue war köstlich: 8 Personen fanden gut Platz um den Tisch und El Moro erwies sich als wahrer Fondue-Experte, der stets für Nachschub sorgte. Es gab viele Gespräche, allesamt packend und total interessant. Wieder flogen die Stunden. Wein floss und die Stimmung wurde immer ausgelassener. Nach einer kleinen Erholungspause ging es weiter ans Eingemachte, wir orakelten noch etwas und gingen danach eine 1.5 Stündige Ahnenspirale an. Die Trommler, die bei der Spirale halfen, waren äusserst involviert, was die Arbeit sehr positiv ausfallen liess.

Müde fiel unser Blick auf die Küchenuhr, die irgendwas von 3 Uhr morgens anzuzeigen versuchte, aber wir ignorierten sie gefliessentlich.

Es war ein super Tag!

Trommeltag Dezember