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Der November Trommeltag war sehr schön. Gegen 13:00 Uhr finden sich die Trommler ein. Geplant waren acht, zwei mussten sich grippebedingt abmelden, so hatten wir etwas mehr Platz als geplant. Wir begrüssen ein neues Mitglied und beginnen alsbald mit der Reinigung mit Rauch, begleitet von Herzschlagtrommeln. Dieses Mal nehmen wir einen Smudgestick und machen die Reinigung im Vorraum, um weniger Brandlöcher im Teppich zu verursachen. *g*

 

Alle bringen Guuteli mit, was unseren Tisch mit feinen Spezialitäten füllt. Sogar die ersten Gutzli dieses Jahr sind dabei! Alles mega fein!

Schamanentrommeln



Wir beginnen klassisch mit einer grossen Trommelspirale und trommeln danach mit unseren Trommeln eine erste Runde. Das war sehr kraftvoll und spürbar. Jeder lässt sich auf den anderen ein und wir finden schnell unseren gemeinsamen Takt. Die Runde ist gebildet.

Aus Zeitgründen bugsieren wir je zwei unter die Donnertrommel. Erst Linda und Angel gemeinsam, Thalia, el Moro und ich trommeln oben.

Wir belassen die Trommel im Holzgestell, weil es sich so mit mehr als 2 Trommlern besser trommeln lässt: die Aufhängseile stören nicht so. Angel und Linda erzählen von ihren Reisen sehr detailliert, was eine schöne Stimmung schafft und jeder in die Themen miteinstimmt. Eine gute Runde!

Donnertrommel



Für Angel steht noch eine Nachreise an und so machen wir die zweite Runde für sie und Thalia, worauf wieder eine offene und gut aufgehobene Diskussionsrunde entsteht. Wir geniessen dieses Beisammensein und schaffen eine Athmosphäre, die viel Wertvolles und Bedachtes zum Vorschein bringt.



Danach müssen uns Angel und Linda leider schon verlassen. Ich nehm el Moro Huckepack, was sich positiv auswirkt: es kommen ihm viele alte und gute Erinnerungen hoch aus der Kindheit.

Bei der Besprechung im Vorraum kommt Linda wieder, dieses Mal mit Melanie.

Melanie findet das Trommeln äusserst anziehend und zeigt ihre Freude an den grossen Trommelschlägern. Eine Spiral- und eine Trommelrunde mit unseren Handtrommeln schliesst den offiziellen Teil des Tages stimmungsvoll ab.



Alle haben einander viel zu erzählen und geniessen die schöne Zeit miteinander. Es kommen Ideen auf für eine Art Chlaushöck, für den wir sicher bald einen Termin finden. Dezember ist immer schwierig, aber wir versuchens.

El Moro bleibt noch etwas und wir hören von etwas Neuem: “Kraftgeschichten”. Das sind Geschichten von erlebten Begebenheiten, die einem viel bedeuten und von spiritueller Kraft erfüllt sind. Einfach schön.



Zu Dritt lassen wir den Tag mit gemeinsamen Trommeln für die Ahnen noch nachwirken und beenden einen wundervollen Trommeltag gegen 23:00 Uhr.

Die Zeit ist wieder mal wie im Flug vergangen! Wir danken allen für den schönen Tag!




Es ist wieder mal Zeit, von einem Trommeltag zu berichten. Geplant war er zu fünft, und eine Absage brachte eine nette kleine Runde von vier Trommelern mit sich. Ein neues Mitglied durften wir begrüssen, das wieder mal eine neue Trommel in den Trommelraum brachte. Nach langem Werweissen kam Thalia auf die Idee, Fellstücke mit ihr zu vergleichen: es ist wohl eine Kuhhaut, mit der die Spiralentrommel bespannt ist. Interessant! - Wir haben noch nie eine Kuhhauttrommel gehört: sie klingt sehr fein und hat einen schönen Klang. Hat was!

Trommelgruppe Mitbringsel



Nach dem Absmudgen und dem Geisterrufen verköstigten wir uns zwischendurch mit Mitbringseln, vielen Schokoladen, Guutelis, Träubchen und Käsegebäck aus Ungarn.

Da die “neue” Trommel eine Spirale aufgemalt hat, bot es sich an, den Tag mit einer Trommelspirale zu beginnen. Wie immer lustig, weil jeder mal rausfällt, v.a. wenn sie gleich zu Beginn gemacht wird. Nachdem wir uns mit unseren Handtrommeln im Kreis gefunden hatten, montieren wir die Donnertrommel.

Als erster wird unser neues Mitglied betrommelt und schien das so richtig zu geniessen. Es ist immer wieder ein Erlebnis, den Menschen ins Gesicht zu sehen, wenn sie das erste Mal unter der Donnertrommel hervorkriechen. *smile*

Die nächste eine Reise war sehr schön und wir lauschen dem lebhaften Erzählen. Das war sehr spannend und hat viele Diskussionsthemen aufgeworfen, denen wir uns in gemütlicher Athmosphäre hingeben.

Trommelhülle Spiralen



Hier die Trommeltasche der Spiralentrommel: sie besteht aus Filz und kann mit den beiden Henkeln sehr gut umgelegt werden. Der Trommelschläger findet ebenso Platz und ist stets griffbereit.

Thalia reist ebenso unter der Donnertrommel und danach trommeln wir noch mit unseren Handtrommeln noch um den vierten in der Runde herum, was wieder ein sichtliches Erlebnis war. Eine weitere gemeinsame Trommelrunde beendet den offiziellen Teil und wir lassen den Abend mit einer kleinen Räuchersession ausklingen.




Das Völkerkundemuseum Zürich stellt vom 4. November 2007 bis 3. August 2008 aus. Und wir gehen hin!

Die Fotos sind leider nicht so gut geworden, da die Spiegelung der Scheiben, hinter welchen sich die Trommeln befinden, mir etwas entgegenwirkte. Darf man ja auch nicht, Fotos machen im Museum. Da musst ich immer hüsteln, damit der Aufseher das “Klick” des Fotoapparates nicht hörte. Der Blitz war natürlich ausgeschaltet.

Schamanentrommeln Ausstellung



Auffallend viel Metall war in den Trommeln, was mir eine neue Sichtweise auftat. Ich vermied bis anhin Metall in meinen Trommeln, wozu eigentlich? - Ich werd es ausprobieren, hab ich doch letzthin Speere erworben und meine Remo benötigt noch eine Halterung.
Seltsam fand ich die Konstruktionsweisen einzelner Trommeln. Es ist nicht ersichtlich, wie die Häute auf den Rahmen halten. Da gab es vielfach keine Zugvorrichtung, sondern das nasse Fell schien einfach über den Rand gelegt und getrocknet, so wie es da lag. Bei mir hält so was nicht. kopfkratz


Imposant ist die Ausstellung. Einen Besuch absolut wert!



Die ethnologischen Betrachtungen zu den Trommeln und auch zu den Ritualen von Schamanen gefielen mir nicht. Spiegelten sie doch einfach eine Betrachtungsweise und nicht das, was auf den Ritualen geschah. Dennoch: so eine Ausstellung inmitten von Zürich ist schon was Unvorstellbares! Ich freu mich darüber.


Danach noch ein Bummelzug durch Zürich.

Vorbei an Läden mit Schamanentrommeln zu ungeheuerlichen Preisen von um die 680 CHF verlustierten wir uns in einem teuren Restaurant unterhalb des Jules Vernes. Muscheln, kalte Riesenscampi und für mich ein Plizragüchen. Alles aus der Dose.




Es war ein gutes Treffen. 8 Leute kamen, inklusive Thalia und mir. Das Programm lief diesmal etwas anders ab:

  1. Teil: Rumhüpfen im Kreis bis zum Umfallen, dann Purzelbäume bis Sternchen sich zeigten und zum Schluss Bälleli suchen, die beim Jonglieren sich verdünnisierten..
  2. Teil: Gemeinsames Trommeln im Kreis, mit stimmlicher Gesangsunterstützung. Es bestand für jeden die Möglichkeit, sich in die Mitte des Kreises zu begeben und die Energie aufzunehmen. Das artete in wilden, ekstatischen Tänzen aus. Thalia und ich kamen ja mit einem klar definierten Ziel dorthin und wir wollten uns aus diversen Gründen nicht diesen Energien aussetzen.
  3. Teil: die Donnertrommel.

 

 

Zu Beginn des Kurses kündigte Rolf an, dass es ihm zu gefährlich sei, Teilnehmer unter die Donnertrommel liegen zu lassen, sie sollten daneben liegen. Das war nun gar nicht mit unseren Plänen vereinbar und nach heftigem Protest wurde diese Idee wieder fallengelassen.
*smile*

Die Gruppe war dieses Mal eher durchzogen. Da waren Teilnehmer, von denen ich grosse emotionale Probleme und regelrechte Verknorksungen wahrnahm. Alle gaben jedoch zumindest guten Willen vor.
*smile*

Ein Teilnehmer aus Winterthur strotzte von Eigenenergie und Enthusiasmus, was einerseits sehr schön war, sich aber nicht in die Gruppe integrieren liess. Er bemerkte das allerdings nicht und steigerte sich noch mehr.

Als es dann um meine Ausführungen der geplanten Huckepack-Reise von Thalia und mir ging, versuchte ich so lieb wie irgend möglich mitzuteilen, dass er sich sehr stark zurücknehmen sollte, da er so ein energiereicher Mensch sei, dass uns das zuviel sei. Ich wollte ihn so quasi wegloben.

Und immer, wenn ich noch so lieb versuche etwas auszusprechen, hören alle zu wie einem Lehrmeister und sind danach andächtig verstummt. Thalia sagte, ich hätte das wirklich lieb gesagt, aber der Lehrmeister wurde mir mal wieder einfach angedichtet, obwohl ich eigentlich genau nicht so wirken wollte.

Sei’s drum, sie mussten ja nur trommeln und der Rolf war ja der Trommelchief, der Takt und Dynamik anführte.

Zum Schluss muss ich wohl sagen: das letzte Mal war die Gruppe schön auf sich abgestimmt und ich konnte mich energetisch allen öffnen. Diesmal musste ich mich und Thalia abschotten.




Ynnaia, eine alte bekannte aus anderen Foren kam uns besuchen. Wir nutzen die Gelegenheit, wieder mal beim Wasserfall bei den Tüfelschilen zu trommeln und verbringen einen intesiven und schönen Nachmittag...

Schamanen im Wald

*smile*


Einige Mitglieder treffen sich zu einem externen Kurs mit Rolf Bachmann, dem Winterthurer Trommelbauer.

Donnertrommel


An unserem externen Anlass war es nun soweit: Thalia und ich unter der Donnertrommel…

Ich bugsierte mich zu Thalia’s linken Seite unter die Trommel. Unsere Arme berührten sich, ebenso die Handrücken. Gefüsselt wurde auch.. *smile*

Erst hatte ich ja vor, von der extrem starken Trommel her eine ganz friedliche Reise zu machen, um nicht wieder in Kriegsgebiete reinzuflutschen. Aber es war eine andere Donnertrommel, 10 jährig und sie liess ein sanftes Reisen zu. Ich musste zwar nach oben rufen, wir hätten gerne etwas kräftigere Schläge… *g*

Thalia war, wie schon bei der Extraktion mit Floh sofort in der Anderswelt. Es ging vielleicht 10 Sekunden, dann waren wir beide da. Thalia gab mir zu verstehen, sie sehe nichts, spüre aber alles. So wurde ich zum Kommentator und begleitete sie auf ihrem durchs Dunkel tapsen. Wir landeten am Ende einer Art dunklen, riesigen Röhre, die aber nur aus Dunkelheit bestand und nur an ihrer Form als Röhre erkennbar war.


Wir standen da und schon stand auch schon Thalia’s erstes Krafttier vor uns. Es schaute mich an mit fragendem Blick, weshalb Thalia nicht mit ihr kommuniziere, und das schon sehr lange. Ich erklärte ihm, dass sie nichts sehen kann.


Vorsichtig legte ich Thalias Hand auf seinen Rücken und sie konnte das Tier spüren. Das Tier sank seinen Kopf und deutete an, seinen Kopf an Thalias Bauch drücken zu wollen. Ich erklärte dies Thalia und sie hatte sichtlich Freude darüber.
Die freudigen Emotionen von Thalia waren auch in der alltäglichen Wirklichkeit deutlich an ihren Bewegungen spürbar.




Beltane steht vor der Tür und unser Haus wird zum Bersten voll mit Leuten sein! Das ist schön, sehr schön sogar, denn der Clou bei der Geschichte ist: es sind alles Trommlerinnen und Trommler, und die meisten aus dem Schuschu. Ich freu mich auf dieses verlängerte Wochenende.

Sogar ein liebes Mitglied aus Deutschland reist speziell für diese Tage per Motorrad an. Für sie hat meine Frau heute extra ein Zimmer hergerichtet, das vorher nur als Abstellraum benutzt wurde und jetzt schön wohnlich aussieht. Toll, einfach toll!

Wir werden morgen Samstag zu Hila’s Ausstellung fahren, vorerst nur zu fünft. Wenn’s klappt, gibts noch einen Besuch beim Haus der Edelsteine vorher. Das liegt nämlich ganz in der Nähe. Zu fünft in meinem Auto ohne Klimaanlage, durch den Zürcher Oberland Verkehr? - Naja, wird schon werden…

Dana bleibt bis nach Beltane und reist am 1. Mai wieder ab. Zu Beltane arbeiten die meisten noch und wir treffen uns erst wieder am Abend. Dann aber gehts nach längerem Suchen von geeigneten Plätzen doch wieder zurück an den Ursprungsort: die Tüfelschilen.

Wir werden - soweit es die Trockenheit erlaubt - ein Feuerchen beim Wasserfall machen, etwas Schlangenbrot, Salat und Kuchen verzehren und Trommeln, was das Zeug hält. Wenn’s dann eindunkelt trommeln wir in die Nacht hinein und werden vielleicht im Dunkeln, draussen in der Natur, beim Wasserfall und dem Berggeist reisen.


Schamanenfeuer


Weit hinten auf dem schmalen Waldweg, kurz vor dem grossen Wasserfall vernahm ich tiefes, erdiges und kraftvolles Trommeln. Es müssen mehrere Trommeln gewesen sein, die im Einklang in die tiefschwarze Waldnacht hinaus gemeinsam schwingten.

Um die letzte Wegbiegung herum sah ich das Feuer, welches die Trommeln erhellte. Im Gleichklang schlugen die Trommelschläger auf die Tierfelle und -häute.

Da muss sich wohl ein alter keltischer Stamm vor seiner Höhle die Ehre gegeben haben.




Ein schönes Treffen, an welchem wir ein neues Mitglied herzlich begrüssen durften. Wir haben viel an der grossen Donnertrommel gespielt und jeder erlebte eindrückliche Reisen. Den Abend liessen wir in einem Restaurant fröhlich ausklingen.